Acker-Goldstern
Gagea villosa

Der Acker-Goldstern gehört zu den Liliengewächsen. Die Zwiebelpflanze bildet zwei lange, fadenförmige Grundblätter. Diese sind am Grund rötlich gefärbt. Die Blüte erfolgt bereits ab Mitte März. Es werden bis zu 12 gelbe Blüten in Scheindolden gebildet. Wie andere Frühblüher ist der Acker-Goldstern eine der ersten Nahrungsquellen für Insekten, vor allem für Hummeln und Bienen. Die Vermehrung findet hierzulande allerdings vornehmlich über Brutzwiebeln und nicht über Samen statt, da diese oft nicht ausreifen. Der Acker-Goldstern ist in fast ganz Europa sowie in Nordafrika, der Levante und dem Kaukasus heimisch. In Deutschland gilt er als Archäophyt, d.h. er wurde bereits vor 1492 nach Deutschland gebracht und hat sich hier etabliert. Er wächst auf extensiv genutzten Wiesen, Feldern, in Parks und auf Friedhöfen sowie in lichten Laubmischwäldern. In Deutschland und Berlin gilt er als gefährdet.