Schwärzliche Wiesen-Küchenschelle
Pulsatilla pratensis subsp. nigricans

Die Schwärzliche Wiesen-Küchenschelle gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Bei der früh, von März bis Mai, blühenden Art bilden gleichmäßig in schmale Zipfel geteilte Blätter einen Kranz um die Mitte des Blütenstiels, an dessen Ende eine einzelne, nickende Blüte zu finden ist. Diese ist schwarzviolett gefärbt – im schönen Kontrast zu den hellgelben Staubblättern. Die Art wird von Hummeln und Bienen besucht. Die grundständigen Blätter sterben im Herbst ab, die kräftige Pfahlwurzel überwintert und treibt im zeitigen Frühjahr wieder aus. Anzutreffen ist die Schwärzliche Wiesen-Küchenschelle auf kalkreichen Trocken- und Halbtrockenrasen sowie in trockenen Kiefernwäldern. In Mitteleuropa ist sie selten und in Deutschland stark gefährdet. Im Berliner Raum besteht noch ein Reliktvorkommen in Reinickendorf. Sie steht deutschlandweit unter besonderem Schutz.